Calmus Ensemble: All The World‘s A Stage

Calmus Ensemble  

Landgrafenschloss Marburg
Schloss 1
35037 Marburg

Tickets ab 22,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Marburger Musikfreunde e.V., Leopold-Lucas-Str. 35a, 35037 Marburg, Deutschland

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Normalpreis

je 22,00 €

Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte

je 16,50 €

Schüler/Studierende/Auszubildend

je 11,00 €

Konzert + Transfer

Normalpreis

je 27,50 €

Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte

je 22,00 €

Schüler/Studierende/Auszubildend

je 16,50 €

Konzert + Menü

Normalpreis

je 55,00 €

Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte

je 49,50 €

Schüler/Studierende/Auszubildend

je 44,00 €

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Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren
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Veranstaltungsinfos

Kooperationskonzert mit dem Kultursommer Mittelhessen

Anja Pöche – Sopran
Sebastian Krause – Countertenor
Tobias Pöche – Tenor
Ludwig Böhme – Bariton
Manuel Helmeke – Bass

***TRANSFER ZUM SCHLOSS***
Für dieses Konzert wird bei Erwerb der entsprechenden Eintrittskarten-Kategorie ein Transfer vor und nach dem Konzert bereitgestellt. Die Sammeltaxen fahren pünktlich 45 Minuten vor Konzertbeginn am Firmaneiplatz ab und im Anschluss an das Konzert wieder dorthin zurück. Leider ist es nicht möglich, auf zu spät gekommene Konzertbesucher zu warten. Abfahrt ab Schloss (Bushaltestelle „Schloss“): jeweils 20 Minuten nach Konzertende.

***MENÜ IM BÜCKINGSGARTEN***
Bei Erwerb der Ticketkategorie "Konzert & Menü" erhalten Sie zusätzlich zur Konzertkarte ein Abendessen im Innenbereich des Restaurants Bückingsgarten. Von 17 bis 19 Uhr wird Ihnen dort ein Drei-Gänge-Menü serviert. Getränke sind im Preis nicht inbegriffen.

***PROGRAMM***
Prolog
Orlando Gibbons (1583–1625): What Is Our Life? (T: Sir Walter Raleigh, nach W. Shakespeare (As You Like It))
Twelfth Night (Was ihr wollt)
Jaakko Mäntyjärvi (*1963): Come Away, Death (aus: Four Shakespeare Songs, 1984)
Henry Purcell (1659–1695): If Music Be The Food Of Love (Arr: Sebastian Krause (*1979))
Nancy Wertsch (*1943): O Mistress Mine (aus: A Shakespeare Suite)
Sonett
John Tavener (1944–2013): Look In Thy Glass (Nr. 3) (Aus: Three Shakespeare Sonnets)
A Midsummer Night’s Dream (Ein Sommernachtstraum)
Jaakko Mäntyjärvi: Lullabye (aus: Four Shakespeare Songs, 1984)
Ralph Vaughan Williams (1872–1958): Over Hill, Over Dale (aus: Three Shakespeare Songs, 1951)
Jussi Chydenius (*1972): You Spotted Snakes
Sonett
Paul Crabtree (*1960): O, How Much More (Nr. 54) (Aus: Three Rose Madrigals)
Cymbeline
John Tavener: Fear no more (aus: Three Shakespeare Sonnets)
Matthew Harris (*1956): Hark, Hark! The Lark (aus: Shakespeare Songs, Book I)
Jussi Chydenius: Fear no more
The Tragedy Of Othello (Othello, der Moor von Venedig)
Anonymus: O Willo, Willo, Willo! (aus einem Manuskript des British Museum) – Arr: Ludwig Böhme (*1979)
Pelham Humfrey (1647–1674): A Poor Soul Sat Sighing (Arr: Ludwig Böhme)
Sonett
Juhani Komulainen (*1953): So Are You (Nr. 75) (Aus: Three Sonnets Of Shakespeare, 1993)
The Fairy Queen
Henry Purcell: Next Winter Libretto: Anonym (Thomas Betterton zugeschrieben) Hush No More (Bearbeitung von „Ein Sommernachtstraum“)
If Love’s A Sweet Passion (Einrichtung: Calmus Ensemble)
Sonett
Robert Applebaum (*1941): Sweet Love, Renew Thy Force (Nr. 56)
The Tempest (Der Sturm)
Jaakko Mäntyjärvi: Full Fathom Five (aus: Four Shakespeare Songs, 1984)
John Banister (1630–1679): Full Fathom Five (Arr: Sebastian Krause)
Matthew Harris: Full Fathom Five (Aus: Shakespeare Songs, Book I)
Charles Wood (1866–1926): Full Fathom Five
Sonett
Nils Lindberg (*1933): Shall I Compare Thee (Nr. 18)

***DAS CALMUS ENSEMBLE***
Homogenität, Präzision, Leichtigkeit und Witz – das ist es, was Calmus auszeichnet und zu einer der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands macht. Die breite Palette an Klangfarben, die Musizierfreude, die die Musiker auf der Bühne vermitteln, ihre Klangkultur aber auch ihre abwechslungs- und einfallsreichen Programme begeistern immer wieder. Die fünf Leipziger haben eine ganze Reihe internationaler Preise und Wettbewerbe gewonnen, und neben 50 bis 60 Konzerten im Jahr in ganz Europa ist das Quintett bis zu dreimal jährlich gern gesehener Gast in den USA.
Die Musiker sind bestrebt, immer wieder neues Repertoire zu entdecken. Da sie alle groß geworden sind in der vielhundertjährigen Tradition großer deutscher Knabenchöre, sind sie natürlich in der Vokalmusik der Renaissance, des Barock und der Romantik zu Hause, aber Musik unserer Zeit ist ihnen ebenfalls ein echtes Anliegen. Sie haben über die Jahre zahlreiche Kompositionsaufträge vergeben, u. a. an Paul Moravec (Pulitzer Price Winner), Mathew Rosenblum, Bernd Franke, Steffen Schleiermacher, Wolfram Buchenberg, Bill Dobbins, Mia Makaroff, Dan Dediu und Harald Banter, und die Uraufführung dieser Werke gemacht. Natürlich singen und arrangieren sie auch gerne Pop, Folk und Jazz sowie Chansons und Evergreens der zwanziger Jahre, wovon zahlreiche Notenveröffentlichungen zeugen!
In allen Sparten gibt es immer wieder interessante Partnerschaften mit Kollegen wie dem MDR Sinfonieorchester (Weill, Sieben Todsünden), dem Raschèr Saxophone Quartet, der Hamburger Ratsmusik oder der Bigband des Hessischen Rundfunks sowie Elke Heidenreich (Nachtgedanken) und Bruno Ganz. Ganz aktuell ist die erneute Zusammenarbeit mit der Lautten Compagney Berlin. Nach dem Programm „BachArkaden“ gibt es nun das zweite Gemeinschaftsprojekt: „Mitten im Leben“, das (nicht nur) für das Jubiläum der Reformation eigens entwickelt wurde.
Ein Teil der Zeit von Calmus ist stets der Nachwuchsförderung gewidmet: Unterricht, Workshops und Jurytätigkeiten gehören zu ihrem Alltag, zuhause in Leipzig und unterwegs, u. a. als Artist in Residence beim STIMMEN Festival Lörrach oder bei der Bachwoche Stuttgart. Kein Wunder also, dass Calmus mit der einzigartigen Besetzung aus Sopran, Countertenor, Tenor, Bariton und Bass überall auf der Welt immer mehr Fans hat.
© 2015 erika esslinger konzertagentur

Ort der Veranstaltung

Landgrafenschloss Marburg
Landgraf-Philipp-Straße 1
35037 Marburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Hoch über der Altstadt Marburgs thront das Landgrafenschloss, eine der Hauptsehenswürdigkeiten, die nicht nur geschichtlich, sondern auch kunst- und bauhistorisch von großer Bedeutung ist. Heute wird das Schloss als Universitätsmuseum für Kulturgeschichte und für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Festakte oder Konzerte genutzt.

Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.

Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.